Trari, trara, der Winter der ist da!

„Winteranfang!“,  jauchzt Mari- „Was gibt´s denn da zu jauchzen?“, knurre ich. „Es ist ätzend kalt, und ich muss früh morgens und spät abends raus und im Dunkeln mein Bäumchen finden. Wenn ich meine Schnauze mit dem 1 A Geruchssinn nicht hätte, dann wäre ich ganz schön aufgeschmissen!“
„Aber Marty, verstehst Du denn nicht?“, jubelt Mari. „Heute Morgen um 5.19 Uhr hat der Winter begonnen. Wir haben am heutigen Tag die längste Nacht des Jahres vor uns und wenn  die überstanden ist, dann werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Auch wenn das Tag für Tag und Nacht für Nacht sehr langsam geschieht, so geht es doch wieder dem Frühling entgegen. Da können wir uns genauso drauf freuen wie auf Weihnachten!“ „Ach so, jetzt verstehe ich das, Mari: Du suchst bloß einen Grund um dich zu freuen!“ „Tja, Marty Schuster – drum sattel die Pferde! Zur Feier des Tages besuchen wir den Weihnachtsmarkt!“

Uiii, das lasse ich mir nicht zweimal sagen! Wir galoppieren jetzt in die Sonne mit Rosalinde – hüaaaa!

„Weihnachtsmarkt ist toll!“, frohlockt Mari. „Es riecht überall nach Lebkuchen und gebrannten Mandeln!“ „Und nach gebratenen Würsten.“, fiepe ich, und ziehe Mari Richtung Würstchenbude. „Jetzt gibt es keine Wurst!“, sagt Mari bestimmt. „Vielleicht später … Wie wäre es mit gebrannten Mandeln, hmm?“ Auch nicht schlecht, denke ich und nicke zustimmend. „Die Wurst nehme ich dann nachher!“, belle ich. Mari soll bloß nicht denken, dass ich ohne Wurst nach Hause gehe.

„Marty, was machst denn du da?“ Mari guckt ganz entrüstet die Würstchenjägerausrüstung an. Du kannst doch nicht einfach, diese Sachen anziehen und mit Pfeil und Bogen herumhantieren!“ „Ach lassen Sie ihn ruhig.“, sagt die Verkäuferin und tut ganz entzückt. „Es kann nichts passieren. Das ist nur Spielzeug.“ „Außerdem müsste er erst mal treffen.“, überlegt Mari.
Na warte, Mari! Dir schieße ich gleich die letzte gebrannte Mandel aus den Fingern – hi hi!

Während Mari mit der Verkäuferin plaudert, höre ich ein lautes Wiehern. „Ohh wer ist den das?“, kläffe ich laut vor mich hin. „Das ist Flicka“, sagt der Mann, der Flicka an der Leine führt. „Willste mal draufsitzen?“ „Aber jaaaaa!!!“, belle ich, bevor Mari etwas sagen kann. Und schwupp, schon sitze ich auf Flickas Rücken. Flicka ist so brav – sie wirft mich nicht ab. Flicka und ich traben gemütlich zur Würstchenbude. „Eine Rote bitte und etwas Wasser für Flicka!“,  belle ich „Und die Frau, die jetzt gleich angerannt kommt, bezahlt die Rechnung – wuff!“

Da kommt Mari auch schon ganz außer Atem um die Ecke. „Marty Schuster – dich kann man ja nicht einen Moment aus den Augen lassen – zack, galoppierst du mir davon!“,  japst sie. „Vielen Dank, dass der Marty auf Ihrem Pferdchen reiten durfte.“,  sagt sie zu dem Mann und lädt ihn zu einer roten Wurst ein. Aus einem Lautsprecher tönt das Lied „Oh du Fröhliche…“. Wir singen, bellen und wiehern fröhlich mit. Dann müssen wir uns von dem Mann und Flicka verabschieden. Mari dankt dem Mann noch mal, dass er so nett war und wünscht ihm ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. „Wir sehen uns im neuen Jahr bestimmt mal wieder.“, flüstere ich der Flicka ins Ohr.

„Frohe Weihnachten für alle großen und kleinen Menschen, für alle Hunde, Pferde und Katzen, Hamster, Kamele und…“ Marty jetzt mach mal ´nen Punkt!“,  sagt Mari und schüttelt den Kopf „Gehts auch ein bisschen kürzer?!“

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr
wünschen euch

Marty Schuster und Mari ❤
Bis bald im Jahr 2020 – wuff! 🙂

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